Dienstleistungen

Dienstleistungen

Gerade für Dienstleistungsunternehmen sind qualitätssichernde Maßnahmen bei der Abwicklung von Aufträgen jeglicher Art nahezu unerlässlich. Mit Unterstützung eines Qualitätsmanagementsystems können alle notwendigen Prozessschritte organisiert und überwacht werden. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen.

GMP+

Futtermitteln kommt bei der Erzeugung von Lebensmitteln tierischer Herkunft eine besondere Bedeutung zu. Der GMP+ Feed Safety Assurance Scheme (GMP+ FSA) ist ein niederländischer Standard zur Sicherung der Tierfuttersicherheit in allen Gliedern der Tierfutterkette und weltweit einsetzbar. Der GMP+ FSA ging aus der Forderung nach einer besseren Kontrolle der Tierfuttersicherheit hervor und umfasst alle Stufen der Futtermittelproduktion wie Herstellung, Handel, Lagerung/Umschlag und Transport.
Die IFTA AG prüft im Rahmen des GMP+ Feed Safety Assurance Scheme (GMP+ FSA) in allen Bereichen der Futtermittelwirtschaft.
Wenn ein Unternehmen der Futtermittelwirtschaft  im GMP+ FSA zertifiziert worden ist, dann kann es diese Zertifizierung auch für eine Zulassung im QS-System nutzen.

Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9001

Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems und eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ist für Organisationen im Dienstleistungssektor eine nützliche Entscheidung. Die Zertifizierung weist nach, dass die Organisation bereit ist, ihre Prozesse derart zu organisieren, dass eine Leistungserbringung optimal und auf den Kunden ausgerichtet, möglich ist.


Die DIN EN ISO 9001 legt mit ihren Mindestanforderungen einen Rahmen für das Qualitätsmanagementsystem (QMS) einer Organisation bzw. eines Unternehmens fest. Sie ist hilfreich bei der Erfüllung von Kundenanforderungen und sorgt für Vertrauen bei Partnern.  Die Einführung des QMS ist eine strategische Entscheidung für die Weiterentwicklung der Organisation und somit für eine zukunftsorientierte Absicherung.


Die DIN EN ISO 9001 folgt einem prozessorientierten Ansatz, der die einzelnen Schritte der Leistungserbringung berücksichtigt. Ziel ist die optimierte Organisation aller Prozesse, die bei der Bereitstellung von Produkten oder Dienstleistungen Bedeutung haben. Besondere Beachtung finden eine intensive Kundenorientierung und die ständige Verbesserung des eigenen QMS.

Lebensmittelsicherheitsmanagement DIN EN ISO 22000

Die DIN EN ISO 22000 ist innerhalb der ISO-Familie, die Norm, die sich unmittelbar mit der Lebensmittelsicherheit befasst. Der Anwendungsbereich beschränkt sich jedoch nicht nur auf das produzierende Gewerbe. Vielmehr können Dienstleister wie Schädlingsbekämpfer oder Produzenten von Zusatzstoffen ebenfalls von der Anwendung des Standards profitieren.
Die DIN EN ISO 22000 baut auf der DIN EN ISO 9001 auf. Sie erweitert die Anforderungen insbesondere bezüglich HACCP und der damit verbundenen Prozessorganisation. Wie viele ISO-Normen lässt auch die DIN EN ISO 22000 einen gewissen Spielraum bei der Umsetzung der Anforderungen zu.

Entsorgungsfachbetriebe (EfbV)

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die als Entsorgungsfachbetrieb Abfälle einsammeln, befördern, lagern, behandeln, verwerten oder beseitigen, können die Umsetzung der in der Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) geregelten Anforderungen überwachen und zertifizieren lassen.
Wir kooperieren in diesem Bereich mit einer weiteren Zertifizierungsstelle.

VLOG-Standard „Ohne GenTechnik“

Das EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz (EGGenTDurchfG) regelt die Kennzeichnung von Lebensmitteln, bei deren Herstellung auf die Anwendung gentechnischer Verfahren verzichtet wurde. Seit 2009 besteht ein einheitliches Logo, mit dem diese Lebensmittel gekennzeichnet werden können. Das Logo wird im Auftrag des BMEL vom „Verband Lebensmittel ohne Gentechnik“ (VLOG) vergeben.
Die IFTA AG ist Mitglied des VLOG und für die OhneGentechnik-Zertifizierung auf allen Stufen der Lebensmittelkette zugelassen.

Bildquelle (LKW): © tournee / Fotolia